SERIE II FACES
f) Gaudí

März 1992
Folien auf Holz
40 x 60 cm
in Privatbesitz
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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INFO


GAUDÍ

Dieses Bild zeigt ein verfremdetes Portrait  von Antoni Gaudí y Cornet und seinen bekannten Bauwerken. Im Uhrzeigersinn oben beginnend:

Lampen [Detail aus Palacio Güell] (1886-1889)
Drache [Tor der Finca Güell] (1884-1887)
Bischofspalast von Astorga (1887-1893 abgebrochen, vollendet 1961)
Sonnenblumen-Kachelmuster Casa El Capricho (1883-1885)
Innenansicht Casa Batlló [mit von Gaudí entworfenen Möbeln aus Palacio Güell]
Kryta Colònia Güell (1898-1917)
Wasserspeier „Phython“ aus Park Güell (1900-1914)
Außenansicht Casa Batlló (1904-1908)
Pförtnerhaus Park Güell (1900-1914)
Bellesguard (1900-1909)
linkes Auge: Wendeltreppe von unten, Glockenturm Ostfassade Sagrada Familia
rechtes Auge: Wendeltreppe von oben, Glockenturm Ostfassade Sagrada Familia
Gaudí war die überragende Jugenstil-Persönlichkeit in Spanien. Sein Schaffen erfuhr einen Stilbruch vom maurisch orientierten zum organisch fließenden der Anthroposophen. Gerade die letzten Werke verhalfen ihm schon zu Lebzeiten zum Mythos eines freischaffenden Künstlers.
Diese Freiheit ist durch die Himmelstransparenz dargestellt, seine Fantasie, lebendig und sprunghaft, durch Mosaike und seine religiöse Sichtweise in späteren Lebensjahren durch Zitate aus dem Meisterwerk, der Sagrada Familia. Sein Baustil beeinflußte Felix Candela (* 1910) beim Bau der Santa Maria Milagrosa in Mexiko
 
 

Lexikoneintrag: Gaudí
Antonio, eigentlich A. Gaudí y Cornet,
¬ 25. Juni 1852, Reus,
V 10. Juni 1926, Barcelona,
spanischer Architekt.
Seine hauptsächlich in Katalonien errichteten Bauwerke zeigen, ausgehend von mittelalterlichen – gotisch und maurischen Elementen, eine persönlichen Form des Jugenstils von höchster Originalität, für die Polychormie, vegetablie ornamentale Durchgestaltung und von der Plastik abgeleitete Formerfindung charakteristisch sind und denen zum Teil ein Zug ins Visionäre eignet. Die organisch – plastischen Raumkonzeptionen verbinden sich mit einer einheitlichen Durchgestaltung der meisten Bauten auch im Inneren bis zu den Schmuck- und Einrichtungsgegenständen, die der gleichen plastischen – ornamentalen Formgebung unterliegen. Experimentelle Raumkonstruktionen mit komplizierten statischen Berechnungen sind wichtige Vorläufer der Architektur des 20. Jahrhunderts. – 1883 Beginn der bis heute im befindlichen monumentalen Kirche „Sagrada Familia“ in Barcelona; ebenda Park Güell (ursprünglich als Trabantenstadt konzipiert), Haus Batlló, Haus Milá

Ausstellungen:
- EXPO 1992 Barcelona Bayer Stand, danach Daueraustellung in der Niederlassung Barcelona
- SPEKTRUM e.V. 1993



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