Zum Ort:
Einen tollen Ort hatte sich da Volker
Rapp alias Demo Art ausgesucht. Er ist allein schon einen schon einen Besuch
wert. Selten habe ich eine derartig gut restaurierte Anlage gesehen gesehen.
Die überaus reichhaltigen Bemalungen sind beeindruckend, und die historische
Bedeutung ist auch nicht von der Hand zu weisen. Ich will mich an dieser
Stelle nicht mit Einzelheiten aufhalten. Hinfahren und anschauen! Das Ambiente
ließ jedenfalls auf ein interessantes Event hoffen, was dann auch,
wenn auch mit kleinen organisatorischen Fehlern, kam.
Organisation:
Da kann ich eigentlich kaum etwas
negatives sagen, obwohl es gut gewesen wäre einen Getränkestand
aufzubauen, damit man nicht zum Schloßrestaurant laufen müssen.
Praktisch wäre es mit Sicherheit auch gewesen, die Beleuchtung der
Wandbilder mit mehr als nur zwei Lampen durchzufahren. Ein passendes Schaltpult
dazu, und der Mensch, der für die Beleuchtung verantlich war, hätte
es wesentlich einfacher gehabt.
Diese kleinen Fehler machten allerdings
kaum etwas aus, es fiel mir nur auf. NOBODY IS PERFECT.
Die Musik:
Ich finde, daß das, was sich
Volker Rapp vorgenommen hatte, durchaus gelungen war und die Musik überzeugen
konnte. Das war mit Sicherheit auch auf die Mitwirkung von Ron Boots und
der anderen Musiker zurückzuführen. Den Einbau des „Abschiedssignals“
und die Einflechtung der deutschen und der französischen Nationalhymne
fand ich kompositorisch sehr interessant, aber ich hätte den Trompeter
bei den vielen Trompetensequenzen noch mehr eingesetzt. Auch das Spiel
des Gitarristen war virtuos, von den anderen ganz zu schweigen. Das wohl
schönste Stück war „Kinderverlobung“. Da paßte einfach
alles.
Die Umsetzung von Geschichte in
Text und Musik ist zwar nicht perfekt, aber einfühlsam dargeboten
worden. Aber das ist eben LIVE, wenn es zu perfekt gewesen wäre, wäre
es auch nicht so schön gewesen.
Abschließend möchte ich
sagen, daß ich hoffe, daß es noch viele solcher Events der
ungewöhnlichen Art geben möge. LAßT EUREN IDEEN UND DER
KREATIVITÄT FREIEN LAUF!!!
THOMAS HEIDEMEYER