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HILDENER WOCHENANZEIGER, 7. November 1990
GALERIE FÜR KREATIVE BÜRGER
Dali und Escher sind die großen Vorbilder
Volker Rapp aus Erkrath stellt im Monat November einige seiner Arbeiten in der Langenfelder Geschäftsstelle des WOCHENANZEIGERS an der Kölner Straße 14 aus. Der 26jährige Chemie- laborant besitzt keinerlei künstlerische Ausbildung und kann als Autodidakt bezeichnet werden. Seit drei Jahren hat er sich der Ölmalerei verschrieben. Vorher hat er verschie- dene Techniken wie Tusche, Graphit/Kohlezeichnungen und Aquarell- malerei ausprobiert. Sein Malstil ist streng an Dali und Escher angelegt, die Volker Rapp ohne wenn und aber als seine großen Vorbilder bezeichnet. „Beide haben versucht, Träume und surreale Welten in Bezug zur Realität zu setzen“, so der Künstler.
Den Übergang vom Surrealen zur Wirk- lichkeit versucht Volker Rapp in seiner ersten Bilderserie „Musique“ vom Hörbaren zum Sichtbaren nachzuvollziehen.

Die Bilder der Serie „Musique“ zeigen Musikinstrumente in nicht unbedingt realen Situationen. So entspringt in einem Werk zum Beispiel, ein Zug mit scheinbar hohem Tempo einer Trompete. Kräftige Farben, die gut aufeinander abgestimmt sind, unterstützen außerdem die Intention des Bildes.
Der Bezug zur Musik liegt bei Volker Rapp auf der Hand: Musizieren ist das zweite große Hobby des Erkrather Künstlers, der bereits eine Ausstel- lung in der Kölner Bismarck-Galerie hinter sich hat.

Als nächstes plant Volker Rapp übrigens eine Bilderserie zum Thema „Geld“. Selbstverständlich wieder gemalt in der Art seiner großen Vor- bilder Salvatore Dali und Cornelius Escher.
(b.a.)

Volker Rapp aus Erkrath stellt im Monat November einige seiner Bilder in der Geschäftsstelle des WOCHENANZEIGERS in Langenfeld an der Kölner Straße 14 aus. Mehr über den Erkrather Künstler lesen Sie im Innenteil der heutigen Ausgabe.
(Foto: LAURISCHKAT)
Dieses Bild in Farbe...
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